Erwerber und Eigentümer von Wohn- oder Gewerbeimmobilien in Deutschland müssen sich zwangsläufig mit den zum Teil sehr komplexen Regelungen des Immobiliensteuerrechts auseinandersetzen. Seit vielen Jahren beraten wir unsere Mandanten steuerlich, rechtlich wie auch in betriebswirtschaftlichen Fragen bei der Vorbereitung und Durchführung von Immobilienprojekten sowie bei der Verwaltung von Bestandsimmobilien. Unsere Kernkompetenzen liegen vor allem bei der Durchführung von Due Diligence Prüfungen beim Immobilienkauf- oder verkauf und bei der steuerlichen Strukturberatung. Wir bieten darüber hinaus spezielle Beratung für Crossborder-Investments. Unsere erfahrenen Consultants helfen gerne bei allen damit in Zusammenhang stehenden Fragestellungen.

Dies schließt in Verbindung mit der Consultia Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auch eine Beratung in allen an das Immobilienrecht angrenzenden Rechts- und Steuergebieten wie z.B. Miet- und Pachtrecht, Gewährleistungsrecht und Maklerrecht etc. mit ein.

Der Ausblick für 2018 mag langweilig erscheinen: die Ampeln stehen nach wie vor auf grün. Wir sehen aktuell zumindest für 2018 nichts, was uns dazu veranlassen sollte, ein negatives Szenario an die Wand zu malen.

Fakt ist aber: Es wird 2018 und in den nächsten Jahren wieder vermehrt auf die Mieteinnahmen ankommen, gerade dann, wenn die Renditen nicht mehr sinken bzw. Ende 2019 sogar wieder leicht ansteigen. Insofern stehen die Entwicklungen auf den Vermietungsmärkten stark im Fokus.

Coworking bleibt Konjunktur

Im Jahresverlauf 2017 hat sich eine starke Nachfrage von Anbietern von flexiblen Büroarbeitsplätzen herauskristallisiert. Neben klassischen Business Centern waren es insbesondere Anbieter von Coworking-Flächen, die neue Büros anmieteten. Coworking ist kein Trend, der wieder verschwinden wird, Nutzer und Eigentümer werden sich damit auseinandersetzen müssen.

Aktuell beträgt der Anteil der „FlexWorkspace“-Anbieter am Büroflächenbestand in unseren Big 7 noch weniger als 1 Prozent, aber in Bezug auf den Flächenumsatz 2017 erreichen sie bereits einen Anteil von etwa 6 Prozent bzw. rund 224.000 Quadratmeter. 2018 könnte der Anteil auf bis zu 10 Prozent steigen – die Expansionspläne sind äußerst aggressiv.

WeWork, WeShare, WeLive,  Flexibilität aller Orten.

Auch der Einzelhandel war im vergangenen Jahr davon geprägt und wird auch künftig flexibler werden müssen. Angesichts der teilweisen Horrormeldungen aus den USA in Bezug auf Ladenschließungen machen sich auch hierzulande viele Investoren Gedanken über ein zukünftiges Engagement in Einzelhandelsimmobilien. Denn auch hierzulande gibt es erste Signale eines schwächelnden Marktes. Mieten steigen nicht mehr, Vermietungsumsätze sind rückläufig und es gibt erstmals einen nennenswerten Leerstand – ein Thema, welches bislang zumindest in den Toplagen nahezu unbekannt war. In Bezug auf die Anzahl der Ladeneinheiten stehen nach Recherchen in den Innenstädten der neun wichtigsten Städte rund 9 Prozent und in Bezug auf die Fläche rund 6 Prozent zur Verfügung.

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